Behandlungsphilosophie

Im Laufe meiner über 25-jährigen Tätigkeit als Physiotherapeutin habe ich feststellen können, dass ernsteren Problemen am Bewegungsapparat schon früh prophylaktisch entgegen gewirkt werden kann, wenn man den ersten kleinen Warnzeichen Beachtung schenkt.

Je ökonomischer eine Bewegung ist, desto weniger neigt die Muskulatur zu Verspannungen. Je physiologischer die Spannung der Muskulatur ist, desto weniger neigt die Muskulatur zu Zerrungen. Auch Sehnenverletzungen können durch eine, in Elastizität und Stabilität, ausgewogen arbeitende Muskulatur vermieden werden. Ein flexibler, losgelassener Bewegungsapparat ist weniger anfällig für Gelenkblockaden. Selbst Arthrosen, die häufig durch Fehlbelastungen in den Gelenken entstehen, kann so entgegen gearbeitet werden.

Wichtig ist es hierbei das Pferd umfassend zu betrachten. Das muskuläre Zusammenspiel zwischen der Rumpf- und Rückenmuskulatur und der Muskulatur der Vor- und Hinterhand ist äußerst komplex. Störungen in der Vorhand können aus der Hinterhand resultieren. Blockaden in den Kopfgelenken können ihre Ursachen in Blockaden im Beckenbereich haben. Rückenprobleme können aus einer Schwäche der Bauchmuskulatur resultieren.

Mittels der mir zur Verfügung stehenden ganzheitlichen Behandlungstechniken ist der allumfassende Behandlungsansatz gewährleistet. Selbstregulationen und Selbstheilungskräfte werden angeregt, so dass das Behandlungsergebnis nachhaltig gefestigt bleibt.

Erste Warnzeichen des Bewegungsapparates sind:

Falls Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerken wäre eine physiotherapeutische Behandlung anzuraten.

Loslassen
loslassen

Wie läuft eine Behandlung ab?

Um das Pferd kennen zu lernen steht eine Anamnese an erster Stelle.
Über die anschließende Ganganalyse lassen sich auch schon kleinste Abweichungen in Gelenk- und Wirbelsäulenbewegungen erkennen. Um die Ursache dieser Abweichungen festzustellen, führe ich eine Palpation und eine Bewegungsanalyse der entsprechenden Gelenke durch.
Mittels der Behandlungstechniken der Ortho-Bionomy® und der Dynamischen Wirbeläulentherapie nach Popp® können muskulär und statisch bedingte Ursachen sofort behandelt werden.
Es handelt sich hierbei um sanfte, manuelle Positionierungstechniken mit denen gezielt muskuläre, fasziale und gelenkige Strukturen entlastet und entspannt werden. Nach kurzer Zeit kommt es in der Regel zu einer loslassenden Reaktion des Pferdes mittels Abschnauben oder Abkauen. Diese Rückmeldung bestätigt auch, dass die ganzheitliche Regulation in Gang gebracht wurde.
Über eine erneute Gangüberprüfung lässt sich feststellen, ob sich der Bewegungsablauf schon harmonisiert hat oder ob es noch weitere behandlungsbedürftige Strukturen gibt.
Oft reicht schon eine Behandlungseinheit aus, um den Bewegungsapparat wieder in´s Lot zu bringen.

Die Kombination aus fundierter Physiotherapie und Ortho-Bionomy®, die auf vielschichtigen, regulativen Ebenen greift ist in dieser Form einzigartig.

In der Regel dauert eine Behandlung 30-45 Minuten. Der Preis für eine Behandlung bewegt sich zwischen 40,- und 60,- Euro. Die Anfahrtskosten werden mit 0,30 Cent/Kilometer veranschlagt. Falls an einem Stall mehrere Pferde behandelt werden, werden die Anfahrtskosten selbstverständlich anteilig berechnet.

Wohlfühlen von Pferden
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